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iCloud und versteckte Ordner und Dateien

Wenn dein Vault in der iCloud liegt, verhält sich der Finder etwas anders als bei lokalen Ordnern. Nicht nur Ordner mit einem Punkt am Anfang des Namens wie .obsidian werden ausgeblendet, sondern auch alle Dateien und Unterordner, die sich innerhalb solcher Ordner befinden.

Das kann verwirrend sein, wenn du in den Einstellungen zum Beispiel bei CSS-Snippets oder bei externen Erweiterungen auf das Ordnersymbol klickst. Obsidian öffnet dann zwar den richtigen Ordner im Finder, dieser wirkt aber leer, auch wenn dort tatsächlich Ordner und Dateien liegen.

Liegt dein Vault lokal auf der Festplatte, siehst du diese Ordner und Dateien normalerweise sofort. In einem iCloud-Ordner sind sie jedoch standardmäßig komplett ausgeblendet.

Mit der Tastenkombination ⌘ ⇧ . (Command, Shift, Punkt) kannst du im Finder versteckte Dateien und Ordner einblenden. Sie werden dann leicht ausgegraut dargestellt. Die gleiche Tastenkombination blendet auch wieder alles aus.

Achtung: Damit werden alle versteckten Systemdateien sichtbar. Viele davon sind aus gutem Grund verborgen und sollten nicht verändert werden.

Alternativ kannst du auch direkt mit dem Terminal arbeiten und CSS-Dateien oder Plugin-Ordner mit Editoren wie nano oder vi anlegen und bearbeiten, ohne sie im Finder sichtbar machen zu müssen. Das Terminal zeigt auch in iCloud-Ordnern alle Dateien an, unabhängig davon, ob sie im Finder ausgeblendet sind. So kannst du Snippets oder Plugin-Dateien anlegen und ändern, selbst wenn der entsprechende Ordner im Finder leer zu sein scheint.